Ich habe beschlossen, jede Woche zwei Einträge zu veröffentlichen. Noch stehen keine fixen Tage fest. Aber wenn euch das lieber wäre, lasst es mich auf meiner Ask-Seite, die euch - so ganz nebenbei - auch für Fragen offen steht, wissen.
...
Die ganze Autofahrt über hat Steffi diesbezüglich kein Wort über den Lippen verloren, ließ nur argwöhnische Blicke über mich schweifen. Ich hatte schon eine Vorahnung, was mich erwarten würde, wenn uns die Jungs bei ihr zuhause absetzen. Und sie setzen uns deswegen bei ihr ab, weil ich damals schon praktisch in ihrer Residenz gelebt habe. Meine Mutter war nämlich gerade frisch vermählt. Mehr müsst ihr dazu nicht wissen, glaubt mir.
Ihre Schweigsamkeit hielt bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir ihr Zimmer betraten. Prompt schloss sie die Türe zu, stellte sich davor und schaute mich erwartungsvoll an. "Erzähl mir A-L-L-E-S! Und lass ja keine dreckigen Details aus." Also begann ich ihr von Tobi, dem Knistern zwischen uns und dem wahnsinnigen Kuss zu erzählen..
"Wie weit wärst du gegangen?", fragte - oder besser gesagt, unterbrach - sie mich mit eindeutigen Hintergedanken. Nach einem kurzen Zögern zuckte ich mit den Achseln. Ich wusste, wie weit ich gegangen wäre. Und sie anscheinend auch.
Wisst ihr, ich halte nicht wirklich viel von nachehelichem Sex. Es gab mal eine Zeit, in der ich davon überzeugt war. Aber mittlerweile sehe ich nicht ein, wieso das die Männer dürfen und die Frauen nicht. Wenn die Männer ihre Bettgeschichten ihren Freunden erzählen, kriegen sie Applaus. Soll ich euch sagen, was die Frauen kriegen? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht, weil es einfach keine Frau macht, aus Angst, sie könnte für ihre Tat als Schlampe bezeichnet werden. Wenn das mal keine sexistische Ungerechtigkeit ist.
Wisst ihr, ich halte nicht wirklich viel von nachehelichem Sex. Es gab mal eine Zeit, in der ich davon überzeugt war. Aber mittlerweile sehe ich nicht ein, wieso das die Männer dürfen und die Frauen nicht. Wenn die Männer ihre Bettgeschichten ihren Freunden erzählen, kriegen sie Applaus. Soll ich euch sagen, was die Frauen kriegen? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht, weil es einfach keine Frau macht, aus Angst, sie könnte für ihre Tat als Schlampe bezeichnet werden. Wenn das mal keine sexistische Ungerechtigkeit ist.
Natürlich hat jede Frau ihre Vertraute für solche Angelegenheiten. Bei mir ist es, wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, die berühmte Steffi. Und umgekehrt. In dieser Hinsicht ist bzw. war sie um einiges erfahrener als ich.
...
Da Chris mein männlicher bester Freund ist, musste auch er von der koketten Begegnung mit Tobi erfahren. Also erzählte ich von ihm und noch bevor ich von dem Kuss anfangen konnte, hielt ich inne, weil ich einen ernsten Blick auf seinen Zügen registrierte. Ich beschloss, diese Kleinigkeit auszulassen. 'Wenn sich etwas Ernstes daraus entwickelt, wird er es schon erfahren', redete ich mir ein. Auf diesen Gedanken hoffte ich inständig. Als Chris vorschlug, einen Film anzusehen, willigte ich sofort ein, in der Hoffnung, keinen Gedanken mehr an Tobi zu verschwenden, was mir die ganze Woche schon misslungen ist.
Wie immer, saßen wir in seinem Bett mit dem Laptop auf seinem Oberschenkel. Ich schmiegte mich an ihm, um eine bequeme Position einzunehmen. Bevor ich Tobi richtig kennenlernte, war Christopher der einzige Junge, bei dem mir so viel Körperkontakt nichts ausmachte. Und gerade dann, als er den Film starten wollte, fing mein Handy zu läuten an. Unbekannte Nummer. "Hallo?", eine von zwei meiner typischen Abheb-Begrüßungen. "Emily.. bist du das?" Aufgrund der unvergleichbaren Stimme, war mir sofort klar, wen ich am Hörer hatte. Ich dachte, ich falle gleich in Ohnmacht.
Tobi, du verdammtes Arschloch.
Weiteres folgt.
-EΩ
Tobi, du verdammtes Arschloch.
Weiteres folgt.
-EΩ
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen