Donnerstag, 5. Juni 2014

Mein Lieblingsonkel

Mir ist aufgefallen, dass ich in meinen letzten Einträgen nur von Tobi erzähle. Natürlich setzte ich diese Geschichte in Bälde fort, nur nicht in folgendem Post. Es ist nicht unbedingt das schönste Gefühl, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, wenn man bedenkt, wie wir auseinander gegangen sind. 
Zur Abwechslung gibt es diesmal etwas Familiäres:

Ich habe soeben erfahren, dass mein Lieblingsonkel - väterlicherseits - uns einen Besuch abstattet. Soll ich euch verraten was ihn zu meinem Lieblingsonkel macht? Lasst mich diese Frage anhand einer netten, kleinen Geschichte beantworten..
Vor langer, langer Zeit gebar meine Großmutter ihr erstes Kind, meinen Vater. Daraufhin folgten weitere acht mühsame Kinderlein. Eines davon, das siebte (siebente?), war mein Lieblingsonkel. Er hatte das Glück, mit der Zeit immer fetter zu werden. Und dementsprechend auch unattraktiver. Das führte dazu, dass ihn keine feminine Frau eines Blickes würdigt. Aus diesem Grund musste er sich anderweitig begnügen. Ja, meine Lieben, die Rede hier ist von schmutzigen Pornos und gleichzeitige Masturbation. Er hatte sich eine Zeit lang damit zufrieden gegeben, bis er bemerkte, dass seine damals 8-jährige Nichte, die im Ausland lebte und nur in den Sommerferien zu Besuch kam, über dieselben Geschlechtsteile verfügt. Nur waren sie noch nicht so ausgereift, wie jene, die er aus Playboy-Heften kannte. Trotzdem war das kein Hindernis, sich an ihr zu vergreifen. Er fasste ihre noch nicht vorhandenen Brüste an, massierte sie, knetete sie, spielte mit ihnen. Ab und zu glitt er auch mit seiner Hand über ihr knochiges Gesäß. Steckte zu seinem Vergnügen auch mal seinen Finger zwischen den Pobacken und massierte netterweise ihren Anus. Das Mädchen wehrte sich nicht, weil sie in dieser Hinsicht noch unerfahren war. Sie wusste nicht, was er mit ihr anstellte oder wieso er das mit ihr anstellte. Sie wusste nicht, ob sie das jemandem sagen soll - oder darf. Verdammt, das Mädchen war erst acht! Sie schwieg. In der Hoffnung, er würde von selbst aufhören. Was er nicht tat. Anstatt sich wie ein normaler Onkel zu verhalten und anständig mit der Tochter seines ältesten Bruders Himmel & Hölle zu spielen. Normal war ihm wohl zu Mainstream. 
Einmal, an diesem Geschehnis kann ich mich leider zu genau erinnern, da standen wir zu zweit im Treppenhaus meiner Tante, seiner Schwester. Mir taten die Füße vom langen Weg, den wir zu Fuß zurückgelegt hatten, weh. Also bat ich ihn, mich auf seinen Schultern die Treppen hochzutragen. Ich liebte es, auf den Schultern getragen zu werden. Sogar von ihm. Ich hatte meinen Onkel trotz seiner ethisch unkorrekten Taten lieb. Aber je älter und sachkundiger ich wurde, desto größer wurde mein mit Wut kombinierter Hass auf ihn. Er schaute auf mich herab und sagte "Nur, wenn du mir das hier zeigst", während er mit seinem Finger auf mein Shirt deutete. Ich sah es damals nicht so tragisch (verdammt nochmal, ich war erst acht!), also nickte ich ihm nach einem kurzen Zögern stumm und verwirrt zu. Heute frage ich mich, inwiefern ihn das befriedigt hat. Ich meine, mit acht Jahren hat kein normal hormonelles Mädchen Titten. Da hätte er mit den 'Brüsten' eines Jungen genauso viel Spaß haben können. Er zog meinen Ausschnitt, der relativ nah am Hals lag, so weit runter, dass er sich mühelos eine nackte Brust schnappen konnte. Er hielt sie, gequetscht zwischen Daumen und Zeigefinger, und betrachtete sie. Sah sie nur an. Als hätte er derartiges noch nie gesehen, was er höchstwahrscheinlich auch nicht hat. Er hörte Schritte, sah den Mann meiner Tante kommen. Gott sei Dank. Prompt ließ er los und richtete alles zurecht. Sie begrüßten sich gegenseitig. Zu guter Letzt durfte ich die Treppen selbst hochschlendern. Die versprochene Belohnung habe ich nie erhalten.
Es ist zu meinem Glück nie etwas passiert, was ich als Straftat bezeichnen würde. Es ist nur einmal fast etwas passiert. Ich, mein 13-jähriges Ich, übernachtete an dem Tag im Elternhaus meines Vaters. Anwesend waren lediglich meine jüngste Tante (20) und er. Ich schlief an diesem besonders heißen Sommertag auf der Couch, weil es nur im Wohnzimmer eine Klimaanlage gibt. Irgendetwas weckte mich. Ich kann bis heute nicht genau sagen, was. Ob es mein Instinkt war? Oder war es doch der breite Schatten, den er mit seiner breiten Masse über mich warf? Ich weiß es nicht. Aber eines davon muss es gewesen sein. Ich schlug meine Augen nicht auf, lauschte nur. Seine Hand drang in meinen ausgeweiteten Ausschnitt. Sie bewegte sich Richtung Busen. Er hielt erst inne, als ich mich entschied, ihn über mein Wachsein in Kenntnis zu setzen, indem ihn meine gerade aufgerissenen, aber doch wesentlich müden Augen fassungslos anstarrten. Zu meiner Überraschung setzte er sein Tun fort. Als würde ihn mein Bewusstsein nicht stören - oder gar auffallen. Das ließ ich mir nicht länger gefallen. Ich schob seine Hand mit einer verärgerten Geste weg. Mit jener startete er noch einen Versuch. Aber diesmal in Richtung Arsch. Ich hielt sie fest, gab einen verweigerlichen Laut von mir. "Nur kurz, bitte", erwiderte er wiederholt. Aus Verzweiflung sprang ich auf und rannte ins Zimmer meiner Tante, wo ich den Rest der Nacht bzw. des frühen Morgens verweilte. Schlaflos, verängstigt, leicht traumatisiert. Am folgenden Morgen waren wir wieder Onkel und Nichte. Als wäre nie etwas gewesen.

Mit der Zeit muss er meine zunehmende Reife und Abneigung gegen ihn mitbekommen haben. Das muss wohl der Grund sein, wieso er sich heute nicht mehr so ran macht wie früher. Das, oder er ist pädophil. Ganz simpel.

Versteht ihr jetzt, wieso er mein Lieblingsonkel ist? 
Könnt ihr euch nun vorstellen, wie sehr ich mich auf seinen Besuch freue? 

-EΩ

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